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Warum sind meine Mitarbeiter so oft krank?

Mitarbeiter sind oft Krank warum Meister Webdesign

Ist es Zufall, dass meine Mitarbeiter oft krank sind?

Neulich erzählte mir jemand aus einem Unternehmen von einer Begegnung mit ihrem Vorgesetzten. Die Stimmung im Team war seit Wochen angespannt: Mitarbeiter oft krank, wenig Leichtigkeit und unter der Oberfläche, eine spürbare Schwere.

In einem ruhigen Moment sprach die Mitarbeitende ihren Chef an. Zusammen tranken sie einem Kaffee und sie sagte ihm ihre Beobachtungen: „Ich habe das Gefühl, es geht dir nicht gut und ich mache mir Sorgen, dass du auf ein Burnout zusteuerst.“

Nicht anklagend, einfach und ehrlich. Der Chef war überrascht. Er hatte gar nicht bemerkt, wie sehr sich seine eigene Anspannung auf das Team übertrug.

Das Gespräch veränderte viel. Er sprach offen aus, was ihn belastete. Die Mitarbeitende erkannte, dass auch das Team in den letzten Monaten nicht nur loyal, sondern oft zynisch oder passiv geworden.

Durch dieses Gespräch entstand eine Perspektive, in der beide Seiten etwas sehen konnten, das vorher im Nebel lag.

Dieses Beispiel zeigt, dass Ausfälle nicht immer nur die Mitarbeiter sind, die Krank werden, sondern dass auch das Betriebsklima zu Ausfällen beiträgt.

Energie wirkt, ob wir wollen oder nicht

Führung beginnt nicht mit Regeln, sondern mit einer vertrauensvollen Energie. Mit der Art, wie du dich selbst führst und was du dabei ausstrahlst. Wenn du selbst innerlich erschöpft bist, spürt das dein Team.

Nicht unbedingt bewusst, aber es prägt das Miteinander. Oft zeigt sich diese Unsicherheit durch etwas ganz anderes: Vermehrt Mitarbeiter die oft krank sind, unklare Kommunikation, Widerstand oder Rückzug.

Du kannst viel tragen, aber nicht alles allein.

Viele Führungskräfte fühlen sich verantwortlich und halten durch. Selbst dann, wenn es eigentlich schon zu viel ist.

Doch genau da entsteht ein Teufelskreis:

Du funktionierst weiter, weil du glaubst, du musst. Dein Team sieht das und übernimmt unbewusst dieselbe Haltung: „Hier darf man nicht ausfallen. Man muss funktionieren.“

Doch echte Führung bedeutet nicht: Alles alleine tragen zu müssen, sondern, ein Umfeld zu schaffen, in dem Ehrlichkeit erlaubt ist, auch bei sich selbst.

Was du konkret tun kannst, wenn dein Team ständig krank ist:

1. Sieh hin ohne Schuldzuweisung: Wenn sich Krankmeldungen häufen, lohnt sich nicht nur die Frage: Was ist mit meinen Mitarbeitenden los? Sondern auch, wie geht es mir gerade wirklich? Was sende ich unbewusst aus?

2. Erkenne deine Wirkung: Führung wirkt immer. Dein Umgang mit Stress, Krankheit oder Fehlern ist prägend. Wenn du krank zur Arbeit kommst, sendest du ungewollt ein Signal: „Hier muss man durchhalten – egal wie’s einem geht.“ Das macht dich nicht stark. Es macht dich zu einem Vorbild für Überforderung.

3. Sprich über das, was du selbst brauchst: Viele Chefs glauben, sie dürfen keine Schwäche zeigen. Doch genau das Gegenteil ist wahr: Wer sich ehrlich zeigt, schafft ein Umfeld für Vertrauen. Du musst nicht perfekt sein, aber offen.

4. Lade zu echten Gesprächen ein: Nicht ins nächste Meeting mit Agenda, sondern in einen ehrlichen Austausch. Wie geht es euch wirklich? Was fehlt? Was wäre hilfreich? Was bewegt euch, beruflich oder privat (wenn jemand teilen möchte)?

Du wirst überrascht sein, wie viel sich verändern kann, wenn du dir Zuhören erlaubst.

Führung ist keine Einbahnstrasse

Natürlich tragen auch Mitarbeitende Verantwortung. Doch sie werden sich nur einbringen, wenn du den ersten Schritt machst. Wenn du erkennst, dass deine Haltung ein Teil des Fundaments ist für Teamklima, Motivation und Gesundheit.

Und ja: Auch für dein Marketing. Denn auch das ist Sichtbarkeit. Nicht auf Instagram, sondern im Alltag.

Deine Mitarbeitenden sind deine stärksten Markenbotschafter, ob du willst oder nicht.

Wenn sie nach Hause gehen und über ihren Job reden, entsteht ein Bild bei Partnern, Freunden und Nachbarn und genau dieses Bild wirkt weiter. Tag für Tag.

Fazit: Als Chef darfst du dir erlauben, hinzuschauen.

Wenn deine Mitarbeiter oft krank sind, ist das nicht automatisch ein Zeichen von Schwäche.

Aber vielleicht ein Hinweis auf etwas, das aus dem Gleichgewicht geraten ist, in dir, im Team oder im Miteinander.

Führung beginnt innen mit Klarheit, Selbstwahrnehmung und der Bereitschaft, nicht alles alleine tragen zu wollen.

Du musst nicht perfekt sein, aber du darfst offen sein für neue Fragen und für kleine Veränderungen, die Grosses auslösen können.

Lust auf ein Gespräch auf Augenhöhe?

Wenn du spürst, dass sich etwas verändern sollte, aber du nicht weisst, wo du anfangen sollst: Ich unterstütze dich gern, als Impulsgeberin, Sicht auf eine andere Perspektive oder einfach bei einem Kaffee.

Ein Anruf genügt um einen Termin zu vereinbaren  079 771 34 87 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Was als Nächstes kommt:

Der zweite Teil der Serie.

Hier geht es um die Sicht von Mitarbeitenden und die Frage, wie auch sie Verantwortung für das Teamklima übernehmen können.

Wenn dich diese Gedanken interessieren, dann bleibe gern dran. Es geht weiter.